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Kondensat-Rückspeiseanlage
Wasserstands-Regelung


Stetige Wasserstandsregelung
Bei Kesselanlagen ohne Kondensat- oder Dampfentnahme wird nur der Verlust durch Undichtigkeiten und Ausdampfen (Wrasen) nachgespeist.

Einspeisung über Hochbehälter
Reicht die Gebäudehöhe nicht aus, um mit der geodätischen Druckhöhe des Hochbehälters den Kessel zu speisen, so wird der Hochbehälter druckfest ausgeführt und mit dem Kesseldruck beaufschlagt. Die Zuspeisung erfolgt stetig über einen Wasserstandsregler WR11 oder WR12. Der Kessel ist mit einem Wasserstandsbegrenzer WS 182 V abgesichert. Läuft der Hochbehälter leer, so wird über das Schwimmerventil nachgefüllt (z. B. vom Frischwassernetz). Die Höhe des Be¬hälters über dem Kessel muß mind. dem "Ufachen des Kesselbetriebsüberdrucks entsprechen. Der Regler WR 11 muß auf die 1.25fache Kesselleistung ausgelegt werden.

Direkte Einspeisung
Ein Wasserstandsschalter, z.B. WS 182, regelt den Kessel-Wasserstand über die Ansteuerung der Pumpe. Sinkt der Wasserstand jedoch schneller als die Pumpe fördert, so wird über einen stetigen Wasserstandsregler WR11 oder WR12 nachgespeist (z.B. vom Frischwassernetz). Der Kessel ist mit einem zusätzlichen Wasserstands-Begrenzer WS 182 V abge¬sichert. Gegen Trockenlauf ist die Pumpe durch einen WS 183 geschützt.

Erläuterungen
1 PURA Pumpe
2 WS 167 Kletterschwimmerschalter
3 WANH Wasserstandsanzeiger
4 Kondensat-Überlauf
5 Wrasenabzug
6 Mannloch
7 Kondensat-Zulauf
8 WRND
9 Ablauf
10 Pumpendruckleitung
11 WR 11 Wasserstandsregler
12 WS 182 V Wassermangelsicherung
14 druckfester Hochbehälter
13 Wasseraufbereitung (Impfbiene)
15 WS 182 Wasserstandsschalter
16 WS 183 Trockenlaufschutz
17 Zusatz-Schwimmerventil