Textversion

Sie sind hier:

Videos WWW BHKW TV

100 kW Biomasse BHKW BG100 Talbotts

Holzgas BHKW Holzvergaser BHKW - NRG60P

Holzvergaser Wärmetechnik - NRG60P

Hackschnitzelheizung - NRG60P

Druckluftkompressoren - NRG70P

Strohballenvergaser

Gaswärmepumpen - NRG50P

Gas Blockheizkraftwerk - NRG30P5-12

BHKW - NRG30P14-30

BHKW Technik die begeistert

BHKW Wirtschaftlichkeitsberechnung

BHKW In Wohnhaus und Gewerbeobjekt

BHKW Brennstoffe

Gründe für den Betrieb eines BHKW

BHKW Wärme ist kein Abfallprodukt

System BHKW

BHKW Antrieb

BHKW Motor als Heizung Wärmeerzeugung

BHKW Stromerzeugung

BHKW Komponenten

BHKW & Spitzenlastkessel

Heizungspufferspeicher

Abgassystem für BHKWs

Elektrische Komponenten

Montage von BHKW Anlagen

Anforderungen an ein Objekt

Hydraulische Einbindung

Fördermodalitäten

BHKW XRGI 15

Öl Blockheizkraftwerk - NRG30P17-29

Kompaktes 50 kW Blockheizkraftwerk - NRG30P50

200 kW Blockheizkraftwerke - NRG30P200

400 kW Blockheizkraftwerk - NRG30P400

Mikrogasturbinen - NRG30P30-65

Absorptionskälte BHKW - NRG30P

Kläranlagen BHKW - NRG-80P

Solarthermische Anlagen mit Kälte - NRG20P

Solarananlage PV Gewerbe -NRG90P

Nahwärmenetz

Wärmetauscher

Wärmetechnik

Wärmegewinnung am Kompressor

Pufferspeicher

Heizanlagen Feintuning 2.0

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Anforderungen an ein Objekt

Als Faustformel kann man unter den derzeitigen Bedingungen sagen, dass ein BHKW eine Laufzeit von mindestens 5000 Betriebsstunden pro Jahr erreichen muss, um sich in absehbarer Zeit zu refinanzieren. Ein Jahr hat insgesamt 8760 Stunden. Wenn ein BHKW im Zeitraum von September bis Mai laufen kann, ist eine maximale Laufzeit von 6400 Stunden möglich. Ist das BHKW zu groß ausgelegt und muss in der Heizperiode zeitweise abschalten, werden die 5000 Betriebsstunden meist nicht erreicht.
Bei einem BHKW stellt sich nicht die Frage welche Elektrische Leistung will ich erzeugen, sondern die Frage muss lauten: „Welcher Wärmebedarf ist im Objekt über lange Zeit vorhanden?“. Meist liegt die Wärmeleistung des BHKW unter 30% der bestehenden Kesselleistung.
Konkret muss das aber am Fabrikat entschieden werden. Bei der Planung des BHKW sollte außerdem Einbringung, Platzbedarf, Geräuschbelastung,
Abgasführung, Leitungswege Elektro, Gaszufuhr und Heizungsanbindung berücksichtigt werden.

Standort und Platzbedarf

Klein- BHKW haben in der Regel einen Platzbedarf von 1m x 1,5m. Ein Pufferspeicher benötigt eine Stellfläche von 1m⊃2;. Die Kipphöhen der Speicher sind zu berücksichtigen.
Zusätzlicher Platzbedarf wird für Bedienung und Wartung notwendig. Die meisten Hersteller wünschen eine Bedienfreiheit von 50cm um das BHKW.
Zu beachten ist die Einbringung des BHKW. Moderne Geräte benötigen eine Türbreite von 75cm.
Am Markt befinden sich jedoch auch Produkte, die eine Breite von 1m besitzen.
Zu klären ist außerdem, ob alle Reparaturen am Aufstellort ausgeführt werden können oder ob im Reparaturfall komplette Einheiten getauscht werden müssen. In diesem Fall muss auch ein Ausbau berücksichtigt werden.
Da BHKW im Dauerbetrieb arbeiten, schlägt auch die beste Isolierung nach entsprechender Zeit durch. Der Aufstellraum erwärmt sich. Das kann in Wohnhäusern ein positiver Effekt sein. Es kann aber auch dazu führen, dass eine Zwangsbelüftung einzurichten ist.
Besonders BHKW mit Leistungselektronik benötigen Raumtemperaturen in bestimmten Bereichen, um die Bauelemente der Elektronik ausreichend zu kühlen.

Brennstoffzufuhr

Auf Grund von Fördermaßnahmen auf der Basis von verbrauchten Brennstoffen empfiehlt es sich, die BHKW mit einer separaten Messeinrichtung für Brennstoff zu versehen (Gasuhr, Öl- Messuhr). Diese Geräte sind im freien Handel erhältlich. Eine geeichte Gasuhr zur Abrechnung des Gasverbrauches muss nicht als Gas-Hauptanschluss ausgelegt sein.
Besonders bei Herstellern von Öl-BHKW werden oft spezielle Ölpumpen empfohlen, die auf Volumenstrom und Druck des BHKW abgestimmt sind. Gas- BHKW sind auf die Standartdrücke der Gasnetze oder Druckverhältnisse von Flüssiggasanlagen abgestimmt.
Bei Startvorgängen werden höhere Gasmengen als im Betrieb benötigt. Gasleitungen und Gas Armaturen müssen entsprechend der Gesamtleistung des BHKW dimensioniert werden.
Im Aufstellraum ist für ausreichende Verbrennungsluftzufuhr zu sorgen.
Bei der Berechnung der Luftzufuhr nach MFeuVo, ist die Gesamtleistung des BHKW anzusetzen,dass heißt elektrische und thermische Leistung (einschl. Wirkungsgrad).

Abgasführung

Die Führung des Abgases ist genehmigungspflichtig. Durch die Hersteller werden verschieden Varianten von Abgasanlagen vorgeschlagen. Hier sollte man sich nicht davor scheuen, durch den Schornsteinfeger ein verbindliches, kostenpflichtiges Protokoll erstellen zu lassen.
Eine allgemeine mündliche Zustimmung, führt oft bei der Abnahme zu zusätzlichen Auflagen.
Von Schornsteinfeger muss die Abgasführung, das Abgassystem, sofern kein Auspuff montiert wird, genehmigt werden. bei Führung durch einen Kamin, muss eine Aussage über den baulichen Zustand (Sprünge, Verwerfungen, usw.) abgefordert werden.
Um Kondensatbildung weitestgehend zu vermeiden, sollte das Abgassystem isoliert sein. Öl- BHKW sollten mit einen Kondensat- Auffang versehen werden. Brennwert- BHKW verfügen ohnehin über eine Kondensat- Abführung.
Wird vom Hersteller ein zusätzlicher Abgasnachschalldämpfer angeboten, sollte dieser unbedingt verwendet werden.
Klein- BHKW bis 50kW el. liegen in ihrer Leistung unter der Grenze, die eine Neutralisationsanlage verlangen.