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Die Erzeugung der elektrischen Energie erfolgt in einem Generator.

Dazu können Generatoren mit verschiedenem Prinzip verwendet werden. Die erzeugte Elektroenergie wird entweder direkt an Überwachungsgeräte geleitet oder über entsprechende Leistungselektronik weiter aufbereitet. Über Permanentmagnet- Generatoren und Wechselrichter lässt sich
Strom mit Cos phi = 1 erzeugen, während Synchron- oder Asynchron- Generatoren nur einen elektrischen Wirkungsgrad von Cos phi = 0,8 – 0,85 erreichen.

Um die elektrische Energie an das Netz abzugeben sind die TAB (technische Anschlussbedingungen) der Netzbetreiber einzuhalten. Dazu wird in der Regel eine „jederzeit frei zugängliche Netztrennstelle“ verlangt. Der Hintergrund ist, dass bei Arbeiten am Netz kein Strom
unbeabsichtigt eingespeist wird. Alternativ zu diesen Trennstellen, kann eine Absicherung bei fast allen Energieversorgern mit so genannten „ENS“ ausgeführt werden. Die ENS trennt bei Netzausfall das BHKW vom Netz und ermöglicht eine Zuschaltung erst nach einer festgeschriebenen
Zeit und nach Wiederherstellung eines stabilen Netzes.
Einige Hersteller erfüllen mit ihrer Leistungselektronik diese Forderungen. Entsprechende Unbedenklichkeitserklärungen nach DIN VDE 0126-1-1 werden durch die EVU abverlangt.
Je nach Art der Einspeisung erfolgt die Einbindung in das Netz.
BHKW können Netzparallel zum Verbrauchernetz arbeiten; Bezug ablösen und einspeisen
BHKW können zu 100% einspeisen
BHKW können nur Bezug ablösen; ohne Einspeisevergütung oder „Nullbezug“

Das BHKW speist die Energie in das „Verbrauchernetz“ ein. Dabei wird der Strom zuerst im Verbrauchernetz verbraucht (geringster ohmscher Widerstand). Wird der Verbrauch reduziert, fließt Überschussproduktion in das Netz ab.
Bei der Einbindung des BHKW ist zu berücksichtigen, dass die am höchsten belastbarste Schnittstelle im Netz gesucht werden sollte. Die BHKW selbst sind entsprechend der Vorgabe der Hersteller abzusichern. In Reihenschaltung zum Bezugszähler ist ein Einspeisezähler zwischengeschaltet. Während der Bezugszähler nur einfließenden Strom zählt, zählt der Einspeisezähler nur denn in das Netz abfließenden Strom.
BHKW 100% Einspeisung in das EVU- Netz

Der erzeugte Strom wird parallel zum Bezugszähler in das Netz des Energieversorgers eingespeist.
Diese Methode findet Anwendung, wenn für die Vergütung ein besserer Preis bezahlt wird als bei der Ablösung von Strombezug eingespart werden kann.

Modulierende und Leistungsmodulierende BHKW mit fortgeschrittener Regelungstechnik können sich an den Strombedarf anpassen. Wenn die elektrische Grundlast so groß ist, dass der Strom im Verbrauchernetz immer zu 100% genutzt werden kann, ist auf einen Referenzzähler
zu verzichten.

Der Strom wird immer selbst genutzt. Ist die Erzeugung zeitweise höher wie der Eigenbedarf, wird das BHKW über das Impulssignal vom Referenzzähler seine Leistung drosseln.
Zwei Varianten je nach Regelung sind möglich:

1. Der Referenzzähler erfasst den Bezug und fordert vom BHKW genau die gleiche elektrische Leistung oder
2. Der Referenzzähler erfasst die Rückspeisung und versucht durch Leistungsreduzierung die Rückspeisung zu unterbinden. In diesem Fall muss der Referenzzähler wie für „Netzparallel“ geschaltet werden.