Textversion

Sie sind hier:

Videos WWW BHKW TV

100 kW Biomasse BHKW BG100 Talbotts

Holzgas BHKW Holzvergaser BHKW - NRG60P

Holzvergaser Wärmetechnik - NRG60P

Hackschnitzelheizung - NRG60P

Druckluftkompressoren - NRG70P

Strohballenvergaser

Gaswärmepumpen - NRG50P

Gas Blockheizkraftwerk - NRG30P5-12

BHKW - NRG30P14-30

Öl Blockheizkraftwerk - NRG30P17-29

Kompaktes 50 kW Blockheizkraftwerk - NRG30P50

200 kW Blockheizkraftwerke - NRG30P200

400 kW Blockheizkraftwerk - NRG30P400

Mikrogasturbinen - NRG30P30-65

Absorptionskälte BHKW - NRG30P

Kläranlagen BHKW - NRG-80P

Solarthermische Anlagen mit Kälte - NRG20P

Solarananlage PV Gewerbe -NRG90P

Nahwärmenetz

Wärmetauscher

Wärmetechnik

Wärmegewinnung am Kompressor

Pufferspeicher

Kombispeicher

BD-Kombispeicher

TT-Kombispeicher (Tank im Tank)

Heizanlagen Feintuning 2.0

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Ein Pufferspeicher ist ein vollisolierter Wasserbehälter,der überschüssige und von der Wohnung momentannicht benötigte Heizkesselenergie aufnehmen
kann. Er dient zur Wohnraumheizung nach Ausbrand des Wärmeerzeugers. Für Scheitholzvergaserkessel gehört ein Pufferspeicher zur notwendigen Grundausstattung. In der
Praxis bedeutet dies, dass z. B. in der Übergangszeit bei einmaligem Heizen pro Tag selbst mehrere Stunden nach Ausbrand des Kessels die Wohnung mit
dem Heißwasser des Pufferspeichers weiter beheizt werden kann. Dadurch lässt sich der Gesamtwirkungsgrad einer Holzheizung beträchtlich steigern.
Als Auslegungsfaustregel bei der Wahl des Pufferspeichervolumens Nennleistung empfohlen, d. h. die Energie einer Brennstoff-Füllung sollte weitgehend (⊃3; 75 %) vom
Pufferspeicher aufgenommen werden können!
Da das aktuelle Bundesförderprogramm jedoch ein Mindestpufferspeichervolumen von 55 l/kW Nennleistung fordert, wird in den folgenden
Tabellen kurz auf die Möglichkeiten, Vor- und Nachteile großer bzw. kleiner Pufferspeicher im praktischen Heizungsbetrieb eingegangen.
Generell sollte ein Pufferspeicher nicht nach der Kesselleistung, sondern nach dem vorhandenen Füllraumvolumen für den Holzbrennstoff ausgelegt werden.

Nur das Füllraumvolumen entscheidet, mit welcher Energiemenge (chemisch gebundene Energie des Brennholzes in kWh) der Kessel befüllt werden kann. Die Kesselleistung in kW gibt lediglich an, mit welcher Intensität bzw. Geschwindigkeit dieses Energiepotenzial pro Stunde in Wärme freigesetzt wird (siehe auch folgende Tabelle).
Die Wahrscheinlichkeit, dass bei 14 kW Kesselleistung während der 10-stündigen Betriebszeit eine Wärmeabforderung der Wohnung bzw. des Brauchwasserspeichers
(Boilers) kommt, ist relativ hoch. Folglich kann hier das notwendige Pufferspeichervolumen kleiner gewählt werden als bei dem doppelt so leistungsstarken Modell mit 28 kW. Bei diesem großen Kessel ist bereits nach 5 Std. alles vorbei, so dass hier ein größeres Risiko besteht, die anfallende Wärme in dieser Zeit nicht sinnvoll abzusetzen. Dies wird mit
einem größeren Pufferspeicher vermieden.
Aber was ist in diesem Zusammenhang eigentlich groß und was ist klein?

Da nicht erwartet wird, dass ein Nutzer seinen Scheitholzvergaserkessel voll befüllt startet, obwohl kein Wärmebedarf vorhanden ist, kann das errechnete
Pufferspeichervolumen selbstverständlich etwas kleiner gewählt werden.
Nach Wertung aller Vor- und Nachteile verschiedener Pufferspeichergrößen ist erkennbar, dass dieser Wasserspeicher im Zweifelsfall eher etwas größer als
zu klein gewählt werden sollte. Ein Nutzer, der das Befüllen des Kessels innerhalb der Familie auf viele Schultern verteilen kann, der ohne
Probleme auch mehrere Befüll- bzw. Nachlegeintervalle pro Tag akzeptiert, kann sich aus finanziellen Gründen an der Untergrenze von 50 bis 55 l/kW orientieren.
Ein Nutzer, der von seinem Kessel einen weitgehend autonomen Betrieb erwartet und der aus Zeitgründen nur maximal einmal pro Tag nachlegen kann
oder will, sollte eher ein Pufferspeichervolumen von 100 l/kW wählen.

Mit freundlicher Genehmigung von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Die FNR im Internet: www.fnr.de