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Überström-Regler VU25.1
ohne Hilfsenergie, vordruckgesteuert, PN16 bis PN 40
für Wasserdampf und andere Dämpfe, Gase und Flüssigkeiten

Beschreibung

Der Überströmregler hat einen entlasteten Kegel, der über eine Spindel von der Membrane bewegt wird. Der Vordruck wirkt (bei Dampf und Temperaturen > 130°C über eine Kühlvorlage) auf die Membrane. Dem Vordruck entgegengerichtet ist die Federkraft. Überwindet der Vordruck die Federkraft, so verändert die Membrane ihre Lage und es stellt sich ein Gleichgewicht bei entsprechend geöffnetem Drosselquerschnitt ein. Die Höhe des Überströmdruckes, auf welche der Vordruck max. ansteigt, kann durch Änderung der Federvorspannung verstellt werden: Höhere Federvorspannung ergibt höheren Überströmdruck, niedrigere Federvorspannung ergibt niedrigeren Überströmdruck. Eine feste Drossel dämpft die Bewegung des Kegels bei plötzlichen Druckänderungen.

Anwendung
Der Überströmregler wird eingesetzt zur Konstanthaltung des Vordruckes auf einen einstellbaren Wert und Abführung der Überschußmenge in die Niederdruckleitung. Er ist geeignet zum Einsatz in wärme- und verfahrenstechnischen Anlagen und für Fernwärme-Übergabestationen für direkten Haus-anschluß.

Technische Daten
max. Eintrittsüberdruck PN 16/40 gemäß DIN 2401-2,
(Vordruck) jedoch max. 16 bar
max. Betriebstemperatur 300°C
Gehäusewerkstoff GG 20/1.4581/GS-C 25
Garnitur nichtrostender Stahl
Membrane Neoprene, gewebeverstärkt
Regelverhalten proportional
Impulsanschluß Schneidringverschraubung
für AD 8, mit Kühlvorlagegefäß
AD 14

Einbau und Betrieb
Vor Inbetriebnahme der Anlage muß der Überströmregler durch ein Paßstück ersetzt und die Leitung gründlich durchgespült werden. Um den Regler während des Betriebes vor Verunreinigungen zu schützen, empfiehlt sich die Vorschaltung eines Schmutzfängers. Der Regler wird in horizontale Leitungen mit dem Membranaufbau nach unten eingebaut. Der Sammelraum über der Membrane ist bei Dampf mit sau¬berem Kondensat vor Betrieb zu füllen. Bei .flüssigen Medien füllt sich der Membranraum von selbst. Bei Gasen und Dämpfen soll die Impulsleitung für den zu regelnden Vordruck dort angeschlossen werden, wo er benötigt wird (z. B. im Verteiler) oder 10 bis 15 x DN vor dem Regler. Hierbei muß die Leitung mit ständigem Gefälle zum Regler verlegt werden, so daß sich keine u-förmigen Strecken ergeben, in denen sich Flüssigkeitssäcke bilden können. Soll die Impulsleitung länger als 1 m werden, so ist sie auf R W zu erweitern. Beim Anfahren ist über das vorgeschaltete Absperrventil der Regler langsam auf Betriebstemperatur zu bringen.

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PDF-Dokumentation [1.129 KB]