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Membrandruckregler

VM25.15

VM25.16

VM102

Druckregler für Wasserdampf

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Druck-Regler VM102
ohne Hilfsenergie, nachdruckgesteuert für Wasserdampf, bis PN100, bis 400 °C

Beschreibung

Der Regler hat einen entlasteten Einsitz-Kegel, der über eine Spindel von der Membrane direkt gestellt wird. Der Dampf wird bei seinem Durchgang durch den Sitz gedrosselt. Von der Niederdruckseite wirkt der sich einstellende Nachdruck über eine Impulsleitung mit Wasservorlage auf die Membrane. Die Membrane verändert ihre Lage derart, daß sich zwischen den Kräften aus Federlast und Nachdruck ein Gleichgewicht einstellt. Ändert sich bei wechselndem Verbrauch der Nachdruck, stellt sich eine neue Gleichgewichtslage- Feder : Nachdruck -ein und der Drosselquerschnitt wird entsprechend verändert. Der Nachdruck bleibt auf seinem Sollwert.

Die Höhe des Nachdruckes kann durch Änderung der Federvorspannung verstellt werden. Zum Schutz des Reglers vor sprungartiger Laständerung wird die Membranbewegung gedämpft.

Bei Null-Verbrauch lastet der volle Vordruck auf dem Kegel und preßt ihn gegen den Sitz. Steigt der Verbrauch an, öffnet zuerst der Vorhub-Kegel und entlastet den Hauptkegel, bei weiter steigendem Verbrauch gibt der Hauptkegel den Drosselquerschnitt frei.

Das Gehäuse ist als kombiniertes Durchgangs- oder Eckventil ausgebildet: Der nicht benötigte Abgang wird mit einem Blindflansch verschlossen. Die Bauart erlaubt eine Wartung der Garnitur (Sitz und Kegel) ohne das Ventil aus der Leitung auszubauen!



Anwendung

Der Membran-Druckregler wird eingesetzt zur Druckminderung von Wasserdampf bis 400 °C, wo es neben hoher Regelgenauigkeit auch auf dichten Abschluß bei Null-Verbrauch ankommt. Der Regler ist auch für Fremdsteuerung geeignet.

Technische Daten

max. Betriebsdaten bis PN 100
max. Temperatur 400 ° C
Gehäuse PN 16. GG 25 ab PN 40 GS C 25 oder GS 17 CrMo 55
Garnitur rostfreier Stahl
Anschluß Impulsleitung R 3/4"
Regelverhalten proportional

Leistung

Eine Leistungsbestimmung bzw. eine Auslegung des Reglers für die geforderten Daten siehe Blatt „Leistungsdiagramm Druck-Regler".

Einbau und Betrieb

Da der Regler keinen erweiterten Austritt hat (die Regelgenauigkeit wird dadurch nicht beeinflußt, der Einbau erleichtert), muß die Nachdruckleitung entsprechend der Entspannung erweitert werden. Zum Schutz vor Verunreinigungen empfiehlt sich die Vorschaltung eine« Schmutzfängers. Der Regler wird mit dem Membran-Aufbau nach oben eingebaut. Der Vorlagebehälter über der Membrane wird mit sauberem Kondensat gefüllt. Die Sickerleitung von der stopfbuchslosen Spindeldurchführung wird am besten in einen offenen Abfluß geführt. Die Impulsleitung soll möglichst dort angeschlossen werden, wo der zu regelnde Nachdruck auch benötigt wird. Die Leitung soll so verlegt sein, daß sich keine Wassersäcke bilden können, die zu Druckschwankungen führen.

Der erforderliche Nachdruck wird über die Federvor Spannung eingestellt: Höhere Federspannung ergibt höheren Nachdruck. Beim Anfahren ist über das vorgeschaltete Absperrventil der Regler langsam auf Betriebstemperatur zu bringen (Wärmedehnungen).Sollte sich nach einer gewissen Betriebsdauer ergeben, daß der Ventilkegel bei Schwachlast zu rattern beginnt, so drehe man die unter dem Deckel am Gehäuse befindliche Regulierschraube etwas nach links, bis Beruhigung eintritt.

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PDF-Dokumentation [1.129 KB]